Radeberger-Gruppe schließt Brauerei in Köln

Die Domstadt ist in Sorge: Köln verliert weitere Braustätte; Mitarbeiter sind geschockt!

Köln, den 12.04.2019

Die etwa einhundert Beschäftigten im Haus Kölscher Brautradition (ein Unternehmen der Radeberger Gruppe) sind nach der heutigen Bekanntgabe ihres Arbeitgebers geschockt. Die Radeberger Gruppe verkündet eine langfristige Kooperation, meint jedoch die Schließung der traditionsreichen Brauerei in Köln-Mülheim. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert von der Radeberger Gruppe, die Zukunftsängste der Beschäftigten ernst zu nehmen und Sicherheiten zu geben.

Dazu erklärt Manja Wiesner, Geschäftsführerin der Gewerkschaft NGG der Region Köln: „Einhundert Familien werden von dieser Entscheidung betroffen sein! Deswegen fordern wir Sicherheit für die Beschäftigten und ihre Familien. Die Radeberger Gruppe gibt ihre gute Position im Kölsch-Markt auf und sorgt dafür, dass wieder eine Kölsch-Brauerei ihre Pforten schließt. Welche Konsequenzen dies für die Mengen und die Marken hat, bleibt abzuwarten. In ihrer Pressemitteilung frohlocken Radeberger und Cölner Hofbräu Früh über die angeblichen Vorteile der Kooperation, verlieren jedoch kein Wort über die Zukunft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“