Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten rief die Beschäftigten der Westfleisch-Erkenschwick GmbH am Donnerstag, den 12. Dezember 2019, ab 4:30 Uhr zu einem 6-stündigen Warnstreik auf.

Grund für den Warnstreik ist das ausgesprochen schlechte Angebot der Arbeitgeber. Für den Zeitraum vom 1. Juli 2019 bis Ende Juni 2020 sollte es eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro geben. Danach für jedes Jahr 40 Euro mehr bis zum Ende des Jahres 2022.

Mohamed Boudih, Landesbezirksvorsitzender der Gewerkschaft NGG Nordrhein-Westfalen: „Obwohl 1.000 Euro recht viel klingt, ist dieses Angebot insgesamt eine Unverschämtheit. 83,30 Euro
brutto pro Monat mehr, ohne dass sich dadurch der Lohn in der jeweiligen Lohngruppe ändert, also ohne Anrechnung auf Weihnachts- und Urlaubsgeld und anschließend jämmerliche 40 Euro pro Monat für jeweils ein Jahr bis Ende 2022, das wäre ein Abschluss, den die Kolleginnen und Kollegen nicht akzeptieren können und wollen.“

Die Forderung für den Entgelt-Abschluss im Jahre 2019 beläuft sich auf 160 Euro in allen Lohngruppen bei einer Laufzeit von 12 Monaten.